Bild: Aalen1 · CC0
Das Kriegerdenkmal in Aalen erinnert an die Bürger, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Es steht seit 1933 in der Stadt. Die Nationalsozialisten nutzten das Denkmal für ihren "Heldengedenktag". Die Stadt errichtete 1954 den Mahnmalturm auf der Schillerhöhe. Das Mahnmal verzichtet auf Kriegsverherrlichung und mahnt durch abendliches Läuten zum Frieden.
Der Gemeinderat entschied im Mai 2026, das Kriegerdenkmal nicht umfassend zu sanieren. Stattdessen soll ein Infopult die Geschichte des Denkmals erklären. Das Stadtarchiv erarbeitete die Inhalte. Das Grünflächenamt kümmerte sich um die Umsetzung.
Am 30. Oktober 2026 stellt Oberbürgermeister Frederick Brütting das Infopult vor. Stadtarchivar Dr. Georg Feuerbach erklärt die Geschichte des Kriegerdenkmals. Das Infopult soll die Besucher über den historischen Hintergrund informieren.
Kriegerdenkmäler erinnern oft an Gefallene eines Krieges. Sie können auch politische Botschaften tragen. Mahnmäler sollen an die Folgen von Krieg erinnern und zum Frieden mahnen. Infopulte helfen Besuchern, die Bedeutung von Denkmälern besser zu verstehen. Die Stadt Aalen nutzt das Infopult, um die Geschichte kritisch zu vermitteln.
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