SymbolbildBild: Matthias Frank · CC BY-SA 3.0
Die Galerie im Rathaus Aalen zeigt die Ausstellung „Wie ist doch alles weit ins Bild gerückt“ bis Sonntag, 15. November. Die Künstler Anja Harms und Eberhard Müller-Fries stellen Buchskulpturen und Künstlerbücher aus. Die Finissage mit Führung findet am letzten Ausstellungstag statt.
Buchkunst und Skulptur verbinden sich bei den Künstlern zu einer eigenen Formensprache. Die Künstler arbeiten mit literarischen Texten. Sie schneiden, schichten, verbrennen und setzen Gedichte und poetische Fragmente.
So entstehen Buchobjekte und Rauminstallationen zwischen Lesbarkeit und Skulptur. Das Buch wird zum architektonischen Gebilde. Der Text wird zur plastischen Struktur. Die Sprache bleibt als Spur und Rhythmus im Material sichtbar.
Die Ausstellung zeigt Werke, die das Buch als räumliches und sinnlich erfahrbares Objekt verstehen. Buchskulpturen sind Kunstwerke, die Bücher nicht nur zum Lesen nutzen, sondern als Form und Material. Solche Kunst verbindet Literatur und bildende Kunst auf neue Weise. Die Finissage ist eine Abschlussveranstaltung, bei der Besucher mehr über die Werke erfahren können.
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