Adelsheim stellt zwei mögliche Standorte für den Kindergarten in Sennfeld vor. Die Stadtverwaltung und eine Begleitagentur präsentierten die Ergebnisse der Standortprüfung am Montagabend im Rathaus Sennfeld. Rund 35 Besucher hörten zu und bekamen erklärt, wie aus 27 Vorschlägen zwei Optionen wurden. Die Entscheidung fällt der Gemeinderat in den kommenden Monaten.
Die erste Möglichkeit ist ein Neubau am bisherigen Kindergartenplatz nahe der Bahnlinie. Dort könnte ein modernes Haus mit mehreren Stockwerken und größerem Außenbereich entstehen. Während der Bauzeit braucht der Kindergarten eine Übergangslösung. Container, die Sporthalle oder das Rathaus könnten dafür genutzt werden. Es gibt noch offene Fragen zum Schallschutz wegen des Bahnlärms und zu Baulasten. Eine reine Sanierung des alten Gebäudes kommt nicht infrage, weil es dann die aktuellen Vorgaben nicht erfüllen würde.
Als zweite Variante prüft die Stadt die Nutzung der Festhalle in Sennfeld. Dort könnten Sport und Kindergarten zusammen untergebracht werden. Das spart Energiekosten und die Stadt hätte nur ein Gebäude. Der alte Kindergartenstandort könnte verkauft werden. Die Festhalle liegt aber im Überschwemmungsgebiet. Deshalb sind nur Umbauten im bestehenden Gebäude möglich. Ein Anbau ist nicht erlaubt. Teile des Geländes müssten umzäunt werden. Einschränkungen für den Spielplatz sind möglich.
Das Projekt „Quartiersimpulse – Sennfeld 2045“ will eine moderne und barrierefreie Ortsmitte schaffen. Dabei sollen alle Generationen berücksichtigt werden. Die Stadt will die Bürger mit einbeziehen. Im Februar gab es einen Bürgerworkshop, bei dem die 27 möglichen Kindergartenstandorte gesammelt wurden. Das Projekt läuft bis Oktober 2027 und soll einen Masterplan für Sennfeld liefern.
Das Förderprojekt „Quartiersimpulse“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Planung neuer Ortszentren. Dabei soll die Lebensqualität verbessert werden. Die Stadtverwaltung prüft mögliche Standorte genau. Dabei spielen Baurechte, Hochwassergefahr und Eigentumsverhältnisse eine wichtige Rolle. Der Gemeinderat entscheidet letztlich, welcher Standort umgesetzt wird. Ein Kindergarten ist ein wichtiger Ort für Familien. Er muss sicher, gut erreichbar und kindgerecht sein.
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