
Bild: Achalm · CC BY-SA 3.0
Aichtal
Aichtal erhöht Wasser- und Abwassergebühren 2026!
Das Wichtigste
Kurz erklärt
- Die Wasser- und Abwassergebühren steigen ab 2026.
- Die Stadt will so Verluste ausgleichen und Qualität sichern.
- Der Gemeinderat hat den Plan einstimmig beschlossen.
Was passiert ist
In Aichtal hat der Gemeinderat am 10. Dezember 2025 einstimmig die Wirtschaftspläne für die Eigenbetriebe Wasser- und Energieversorgung sowie Abwasserbeseitigung für 2026 beschlossen. Dabei steigen die Gebühren für Frischwasser auf 3,18 Euro pro Kubikmeter und für Schmutzwasser auf 2,57 Euro pro Kubikmeter. Die Niederschlagswassergebühr bleibt bei 0,62 Euro pro Quadratmeter. Die Erhöhung ist nötig, um die steigenden Kosten zu decken und Verluste aus den Vorjahren auszugleichen. Trotz der Gebührenerhöhung bleibt die Versorgung mit Trinkwasser und Abwasser in Aichtal gesichert. Die Stadt will so auch den Hochwasserschutz verbessern und die Infrastruktur modern halten.
Was spricht dafür?
- Gebührenerhöhung deckt steigende Kosten ab.
- Versorgung mit Wasser und Abwasser bleibt sicher.
- Hochwasserschutz und Infrastruktur werden verbessert.
Was spricht dagegen?
- Gebührenerhöhung belastet Bürger finanziell mehr.
- Wie stark wirken sich die höheren Kosten auf Haushalte aus?
- Bleibt die jährliche Neuberechnung der Gebühren transparent?
Kontext
Die Wirtschaftspläne und der Haushaltsplan 2026 wurden seit Oktober 2025 mehrfach beraten. Wegen Verzögerungen bei der Haushaltsverabschiedung wurde die getrennte Beschlussfassung der Eigenbetriebe mit der Rechtsaufsicht abgestimmt. Die Gebührenerhöhungen sind eine Antwort auf steigende Kosten und die Notwendigkeit, Verluste aus den letzten Jahren auszugleichen.



