SymbolbildBild: Frank Vincentz · CC BY-SA 3.0
Sexuelle Belästigung im Freibad Bad Liebenzell
Am 28. Juni 2026 hat ein 37-jähriger Mann im Freibad Bad Liebenzell zwei Frauen im Schwimmbecken unsittlich im Intimbereich berührt. Die Polizei nahm ihn fest. Er hatte 1,6 Promille Alkohol im Blut. Während der Festnahme wurde er aggressiv und beleidigte die Polizisten. Er versuchte, die Beamten anzugreifen. Später wollte er sich selbst verletzen. Deshalb brachten die Polizisten ihn in eine psychiatrische Klinik. Am nächsten Tag wurde er wieder entlassen.
Ermittlungen und Hintergrund
Die Polizei ermittelt wegen sexueller Belästigung, Widerstand gegen Polizeibeamte, tätlichen Angriffs, Beleidigung und Körperverletzung. Der Mann war den Behörden schon vorher bekannt. Es gab frühere Ermittlungen wegen Ladendiebstahls, Körperverletzung und sexueller Nötigung. Ein Polizist wurde während der Festnahme leicht verletzt. Weitere Schäden sind nicht bekannt. Der Tatverdächtige hat die irakische Staatsangehörigkeit und eine Aufenthaltserlaubnis. Die Polizei prüft noch das Motiv und die weiteren Umstände.
Die Landesregierung beantwortete die Fragen im Landtag Baden-Württemberg. Die Ermittlungen laufen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Tübingen. Die Polizei prüft alle Vorfälle genau. Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 Aufenthaltsgesetz bedeutet, dass der Mann in Deutschland bleiben darf, obwohl er keinen Asylstatus hat. Solche Verfahren klären, ob jemand hier leben darf oder nicht. Die Polizei kann Verdächtige festnehmen und in Gewahrsam nehmen, wenn es nötig ist. Danach entscheidet ein Gericht über eine mögliche Haft.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.