SymbolbildBild: SchiDD · CC BY-SA 4.0
Am 19. Mai 2026 kam es am Bahnhof in Bad Wildbad zu einem Streit, der mit Messer und Axt eskalierte. Die Polizei berichtet, dass gegen 19:15 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einem anderen Mann stattfand. Der Angreifer führte eine Axt und ein Messer mit sich. Der Streit begann nach einem vorausgegangenen Konflikt mit der ehemaligen Freundin des späteren Opfers.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung gegen den Mann. Die Frau, die früher mit dem Opfer zusammen war, wird wegen eines Angriffs auf die Polizei untersucht. Sie soll die Beamten nach ihrem Eintreffen angegriffen haben.
Der Tatverdächtige hat die bulgarische Staatsangehörigkeit und lebt in Deutschland mit Freizügigkeitsrecht. Er war schon 2025 wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verurteilt worden. Außerdem laufen weitere Ermittlungen wegen Betrug und Bedrohung gegen ihn. Die Frau ist Deutsche. Sie hat Geldstrafen wegen Drogenbesitz und Verwendens von verbotenen Symbolen erhalten. Gegen sie gibt es ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung. Die Motive der Beteiligten sind noch nicht bekannt.
Das Opfer erlitt leichte Verletzungen an Arm und Knie. Ob die Verletzungen von den Waffen des Angreifers stammen, prüfen die Ermittler noch. Der Tatverdächtige wurde am Abend des 19. Mai in Gewahrsam genommen und blieb bis zum nächsten Tag dort. Die Polizei sieht keine Gefahr für Unbeteiligte, weil es sich um einen persönlichen Streit handelte.
Die Landesregierung beantwortet Fragen zu dem Vorfall im Landtag. Die Polizei und Staatsanwaltschaft sind zuständig für die Ermittlungen. Die Freizügigkeit erlaubt es EU-Bürgern, in anderen EU-Ländern zu leben und zu arbeiten. Ein Gewahrsam bedeutet, dass jemand vorübergehend festgehalten wird. Strafverfahren klären, ob jemand eine Straftat begangen hat und wie schwer die Folgen sind.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.