SymbolbildBild: Physik Instrumente · CC BY-SA 4.0
Weniger Jobs in der Autoindustrie
In Baden-Württemberg arbeiten immer weniger Menschen in der Autoindustrie. Von Anfang 2023 bis Anfang 2026 sind rund 18.000 Arbeitsplätze in diesem Bereich weggefallen. Im Januar 2023 arbeiteten noch fast 220.000 Menschen in der Branche. Im Februar 2026 waren es etwa 201.200. Große Firmen wie Bosch, Mercedes-Benz, ZF Friedrichshafen, Porsche und andere haben Abbauprogramme gestartet. Sie wollen Stellen abbauen oder haben das schon getan.
Prognosen zeigen weitere Verluste
Experten sagen, dass bis 2030 bis zu 14 Prozent der Jobs im gesamten Auto-Cluster Baden-Württembergs wegfallen könnten. In einem stärkeren Szenario sind es sogar bis zu 32 Prozent bis 2040. Das bedeutet, dass viele Menschen ihre Arbeit verlieren könnten. Die genauen Zahlen hängen von vielen Faktoren ab, etwa von der Art der Antriebe, der Wirtschaftslage und politischen Entscheidungen.
Werkschließungen und Umwandlungen
Seit 2023 sind mehrere Werke in Baden-Württemberg geschlossen worden oder wandeln sich. Die Allgaier-Werke in Uhingen sind insolvent und schließen. Die Manz AG in Reutlingen meldete ebenfalls Insolvenz an. Mahle hat das Werk in Gaildorf geschlossen. Bosch schließt das Werk in Waiblingen bis 2028 und stoppt die Produktion von Elektrowerkzeugen in Leinfelden-Echterdingen. Mercedes-Benz macht sein Werk in Untertürkheim zum Zentrum für Elektromotoren und stellt die Produktion von Verbrennungsmotoren ein. Auch bei ElringKlinger und Cellforce gab es Standortschließungen.
Gleichzeitig gibt es aber auch neue Firmen und Investitionen in anderen Bereichen. Die Lage ist daher nicht nur schlecht, sondern sehr gemischt.
Die Autoindustrie ist eine wichtige Branche in Baden-Württemberg. Sie sichert viele Arbeitsplätze und sorgt für Steuereinnahmen. Die Branche verändert sich gerade stark. Autos bekommen neue Antriebe, etwa Elektroantriebe, und werden vernetzter. Das führt dazu, dass alte Arbeitsplätze wegfallen, aber auch neue entstehen. Die Landesregierung beobachtet die Entwicklung genau und arbeitet daran, die Branche zu unterstützen. Prognosen zeigen, dass der Wandel weitergeht und die Zahl der Arbeitsplätze sich verändern wird.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.