SymbolbildBild: Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0
Drogen fordern in Baden-Württemberg viele Todesopfer. Im Jahr 2025 starben 191 Menschen an den Folgen des Drogenkonsums. Das Durchschnittsalter lag bei 37,2 Jahren. Die meisten Toten waren Männer. Die Zahl der jungen Menschen unter den Opfern steigt. Die meisten Todesfälle gab es bei Erwachsenen, aber auch Heranwachsende waren betroffen.
Fentanyl und andere synthetische Opioide spielen eine Rolle bei den Todesfällen. Im Jahr 2025 starben 6 Menschen an einer Überdosis von Fentanyl. Neue psychoaktive Opioide führten bei 14 Menschen zum Tod. Die Zahl der Mischintoxikationen war mit 109 Fällen sehr hoch. Die genaue Aufteilung nach Alter und Geschlecht ist nicht verfügbar.
Die Polizei in Baden-Württemberg hat bisher keine Schnelltests für Fentanyl. Auch in Drogenkonsumräumen gibt es keine genauen Daten zu den Substanzen. Die Gefahrenlage durch Fentanyl wird als relativ gering eingeschätzt. Heroin, Kokain und Amphetamin dominieren den Markt.
Naloxon, ein Notfallmittel gegen Opioid-Überdosierung, ist nur an einzelnen Polizeidienststellen vorhanden. Dort können Mitarbeiter Nasensprays selbst beschaffen. Eine flächendeckende Ausstattung der Polizei ist nicht geplant. Die Polizei ist mit Beatmungsbeuteln ausgerüstet. Polizisten werden im Umgang mit lebensbedrohlichen Situationen geschult.
Die Landesregierung gibt die Daten zum Schutz der Betroffenen heraus. Die Zahlen zeigen, wie viele Menschen durch Drogen sterben. Fentanyl ist ein starkes Schmerzmittel, das auch missbraucht wird. Es kann schnell zum Atemstillstand führen. Naloxon kann diesen Effekt aufheben. Die Polizei setzt auf Schulungen und Beatmungsgeräte. Eine flächendeckende Versorgung mit Naloxon gibt es bisher nicht. Die Lage wird weiter beobachtet, da sich neue Drogen schnell verändern können.
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