SymbolbildBild: Granpar · CC BY 3.0
Viele Kinder mit Behinderung besuchen Schulkindergärten in Baden-Württemberg. Im Schuljahr 2025/2026 waren es 4.165 Kinder. Die Einrichtungen verteilen sich auf 189 Schulkindergärten mit 670 Gruppen.
Diese Schulkindergärten sind an 94 öffentlichen und 95 privaten Standorten. Die meisten Kinder haben geistige, körperliche oder sprachliche Behinderungen. Die Zahl der betreuten Kinder hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert.
Die Gruppen sind im Durchschnitt mit 6,2 Kindern besetzt. In manchen Landkreisen wie Schwäbisch Hall und Esslingen sind die Gruppen kleiner. In Heilbronn sind die Gruppen fast doppelt so groß. Die Art der Behinderung beeinflusst die Größe der Gruppe. Je größer der Förderbedarf, desto kleiner die Gruppe.
Fast 2.300 Menschen arbeiten in den Schulkindergärten. Die meisten sind Frauen. Die pädagogischen Fachkräfte sind meist Lehrer oder Erzieher. Sie kümmern sich darum, dass die Kinder gut gefördert werden.
Schulkindergärten bereiten die Kinder auf die Grundschule oder andere Bildungswege vor. Sie helfen auch, wenn Kinder den Schulbeginn verschieben müssen. Diese Förderung beginnt meist ab drei Jahren. Für Kinder mit körperlicher Behinderung kann sie schon ab zwei Jahren starten.
Schulkindergärten sind spezielle Einrichtungen für Kinder mit Behinderung. Sie helfen den Kindern, sich auf die Schule vorzubereiten. Das ist wichtig, weil die Kinder oft besondere Unterstützung brauchen. Die Schulbehörde prüft, ob ein Kind diese Förderung braucht. Die Gruppen sind kleiner als in normalen Kindergärten. Das Personal hat besondere Ausbildungen. Diese Förderung soll den Kindern den Start in die Schule erleichtern und ihre Entwicklung unterstützen.