SymbolbildBild: Joost J. Bakker from IJmuiden · CC BY 2.0
Die Landesregierung in Baden-Württemberg will den Schutz der Bevölkerung bei Krisen und Katastrophen stärker in die Landesplanung einbauen. Das betrifft zum Beispiel Naturkatastrophen, Stromausfälle oder Angriffe auf wichtige Anlagen. Ziel ist es, die Versorgung mit Strom, Wasser, Gesundheit und Kommunikation auch in schwierigen Zeiten zu sichern.
Die Landesplanung gibt einen Rahmen vor, wie Städte, Dörfer und wichtige Versorgungswege entwickelt werden. Dabei sollen künftig Belange wie Hochwasserschutz, Notunterkünfte und die Erreichbarkeit durch Rettungskräfte mehr beachtet werden. Auch Erfahrungen aus Hochwasser, Dürre oder Waldbränden werden in die Planung einbezogen. Die Landesregierung betont, dass viele konkrete Maßnahmen von Städten und Gemeinden umgesetzt werden müssen.
Wichtige Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Stromnetze oder Wasserleitungen sollen dezentral verteilt werden. So kann das Land besser auf Ausfälle oder Angriffe reagieren. Die Landesregierung sieht den Ausbau erneuerbarer Energien als wichtigen Schritt, um die Versorgung sicherer zu machen. Künftig soll der Bevölkerungsschutz als Querschnittsaufgabe in die Planung integriert werden. Das bedeutet, Risiken werden laufend beobachtet und die Planung wird bei Bedarf angepasst.