SymbolbildBild: Wikimedia Commons · Public domain
Baden-Württemberg setzt sich aktiv für eine europäische AI-Gigafactory im Land ein. Seit Frühjahr 2025 führt die Landesregierung viele Gespräche mit möglichen Betreibern und Standortanbietern. Ziel ist es, Baden-Württemberg als wichtigen Standort für eine solche Gigafactory zu etablieren.
Die Landesregierung prüft geeignete Flächen und Infrastruktur in Baden-Württemberg. Sie vernetzt Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich an der Bewerbung beteiligen könnten. Baden-Württemberg wirbt auch auf höchster politischer Ebene für den Standort, etwa bei Treffen mit Bundeskanzler Merz.
Die Landesregierung hat einem Konsortium aus Baden-Württemberg ein Unterstützungsschreiben für die Bewerbung ausgestellt. Gespräche mit Bundesministerien, der Europäischen Kommission und anderen Stellen fanden mehrfach statt. Dabei informierte Baden-Württemberg über seine Angebote und Interessen.
Informationen zu konkreten Bewerbungen von Unternehmen oder Konsortien kann das Ministerium wegen des Wettbewerbs nicht veröffentlichen. Die Landesregierung unterstützt Bewerber unter anderem durch Vernetzung und Förderung von Kooperationen. Auch Infrastruktur und Flächen sollen bereitgestellt werden.
Die AI-Gigafactory ist ein großer europäischer Plan für leistungsstarke KI-Rechenzentren. Baden-Württemberg hat mit seinem Rechenzentrum in Stuttgart und starken Forschungseinrichtungen eine gute Ausgangslage. Die Landesregierung will das Land als wichtigen KI-Standort in Europa stärken. Die Bewerbungsfrist für die AI-Gigafactory endet am 12. November 2026. Die Entscheidung fällt auf europäischer Ebene nach Prüfung aller Bewerbungen.
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