SymbolbildBild: Allexkoch · CC BY-SA 4.0
Baden-Württemberg hilft Landwirten mit bis zu 5 Millionen Euro. Die Hilfe gilt für den Zukauf von Futtermitteln und die Transportkosten. Das Geld unterstützt Betriebe, die durch die Dürre seit Juni 2026 Futterverluste von mehr als 30 Prozent erleiden. Die Förderung gilt für ökologische und konventionelle Betriebe.
Das Land erlaubt die Nutzung von Brachflächen und Flächen aus Förderprogrammen für die Futterproduktion. Bauern müssen diese Flächen bis Ende September melden und dürfen keine Förderung verlieren, wenn sie die Trockenheit nachweisen. Besonders Betriebe in Höhenlagen wie im Landkreis Waldshut bekommen Erleichterungen. Weidezeiten, die wegen Trockenheit ausfallen, werden anerkannt, wenn die Tiere weiter im Betrieb bleiben.
Bei akutem Futtermangel gibt es unbürokratische Härtefallhilfen. Auch Kredite für mehr Liquidität stehen zur Verfügung. Maschinen wie Futtermischwagen werden nicht gefördert. Das Finanzministerium soll steuerliche Erleichterungen für stark betroffene Bauern prüfen.
Das Land setzt sich außerdem dafür ein, dass Bauern in Grenzregionen gegenüber Käufern aus der Schweiz besser versorgt werden. Genehmigungen für Bewässerungsanlagen sollen schneller gehen, um die Betriebe besser zu schützen.
Die Landesregierung reagiert auf die schwere Dürre seit Juni 2026. Viele Bauern haben weniger Futter durch Hitze und wenig Regen. Die Soforthilfen sollen helfen, Futterzukäufe zu bezahlen und Betriebe zu retten. Brachflächen sind Flächen, die bisher nicht genutzt wurden. Die Nutzung dieser Flächen darf keine Nachteile bei Förderungen bringen. Die Hilfe ist wichtig, damit Tiere weiter versorgt werden können. Die Landesregierung arbeitet mit anderen Bundesländern zusammen und nutzt EU-Regeln für ökologische Betriebe.
Dürrehilfen sind Geldleistungen, die Bauern kurzfristig helfen, Verluste auszugleichen. Das Land will so verhindern, dass Bauern ihre Tiere verkaufen oder Betriebe aufgeben müssen. Die Förderung soll schnell und unbürokratisch sein. Die Steuererleichterungen können zusätzlich die finanzielle Lage der Landwirte verbessern.
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