Das Wichtigste
- Baden-Württemberg exportierte im 1. Halbjahr 2026 Waren im Wert von fast 126,5 Milliarden Euro.
- Die Metallbranche wächst stark und gleicht Rückgänge bei Autos und Pharma aus.
- Einbruch bei Exporten nach USA und China betrifft wichtige Branchen und Arbeitsplätze.
Was passiert ist
Im ersten Halbjahr 2026 hat Baden-Württemberg mehr Waren ins Ausland verkauft als im Vorjahr. Insgesamt wurden Produkte im Wert von 126,5 Milliarden Euro exportiert, das sind 3,8 % mehr. Besonders Metallprodukte boomen mit einem Zuwachs von 46 %, was viele Jobs sichert und neue Chancen bringt.
Rückgang bei Auto und Pharma
Doch die Auto- und Pharmaindustrie, wichtige Pfeiler der Wirtschaft hier, haben weniger verkauft, vor allem in den USA und China. Diese Länder kaufen weniger, was für Firmen und Beschäftigte spürbar ist. Trotzdem zeigt die Entwicklung, dass Baden-Württemberg trotz Herausforderungen eine starke Rolle im Welthandel behält.
Kontext
Das Statistische Landesamt erfasst regelmäßig, wie viel Baden-Württemberg ins Ausland verkauft und von wo Waren kommen. Diese Zahlen zeigen, wie gut unsere Firmen im internationalen Wettbewerb sind. Sie helfen zu verstehen, ob Jobs gesichert sind und wie die Wirtschaft sich entwickelt. Gerade in einem Bundesland mit vielen Exportfirmen sind solche Daten wichtig für alle Bürgerinnen und Bürger.