SymbolbildBild: Sitacuisses · CC BY-SA 3.0 de
Am späten Abend des 23. Juni 2026 kam es in Baden-Württemberg zu einem kompletten Stillstand des Bahnverkehrs. Ursache war ein Fehler im digitalen Bahnfunknetz GSM-R. Das System fiel nach einem fehlerhaften Software-Update aus. Die automatische Notfall-Umschaltung funktionierte nicht. Erst nach etwa 90 Minuten wurde manuell auf ein Ersatzsystem umgestellt.
Alle Personenzüge mussten an Bahnhöfen stoppen. Im Nahverkehr waren 119 S-Bahnen und 357 Regionalzüge betroffen. Sie hatten zusammen über 13.000 Minuten Verspätung. Die genaue Zahl der gestrandeten Fahrgäste ist nicht bekannt. Auch der Güterverkehr war stark betroffen. 137 Güterzüge standen still und hatten zusammen fast 14.000 Minuten Verspätung.
Die Kommunikation zwischen Bahnpersonal und Leitstellen lief über alternative Wege wie Mobilfunk weiter. Notfallpläne griffen, sodass die Sicherheit für Fahrgäste und Personal gewährleistet blieb. Nach Mitternacht wurde der Bahnverkehr schrittweise wieder aufgenommen. Die Folgen waren aber noch mehrere Tage spürbar.
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