SymbolbildBild: Wikimedia Commons · CC BY 4.0
Die Iran-Krise trifft die Bauern in Baden-Württemberg hart: Die Preise für Stickstoffdünger sind seit Ausbruch der Krise um 20 bis 50 Prozent gestiegen, Phosphatdünger wurde rund 18 Prozent teurer. Viele Landwirte hatten zwar schon vor der Krise günstige Düngervorräte, doch nun müssen sie 25 bis 35 Prozent ihrer benötigten Menge teurer einkaufen. Das belastet die Kassen, denn gleichzeitig sind die Preise für viele landwirtschaftliche Produkte niedrig. Die Landesregierung sieht die Versorgung für 2026 noch gesichert, doch die Betriebe stehen vor der schwierigen Entscheidung, ob sie teuren Dünger kaufen oder auf Ertrag verzichten. Als Hilfe wurde auf EU-Ebene ein Jahr lang auf Zölle für wichtige Düngemittel verzichtet, was eine Entlastung von rund 60 Millionen Euro bringen soll. Außerdem bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank ab Juni spezielle Kredite bis 50.000 Euro für betroffene Bet…
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