SymbolbildBild: Willy Pragher · CC BY 4.0
Die Preise für den Bau neuer Wohngebäude in Baden-Württemberg steigen im dritten Quartal 2026 um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das meldet das Statistische Landesamt Baden-Württemberg am 13. Oktober 2026. Die Preise liegen damit weiter auf einem hohen Niveau.
Besonders teuer werden die Rohbauarbeiten. Sie kosten 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Preise für Dacharbeiten steigen sogar um 9,5 Prozent. Auch Maurerarbeiten sind um 5,5 Prozent teurer geworden. Ausbauarbeiten wie Tischlerarbeiten und Putzarbeiten verteuern sich ebenfalls. Tischlerarbeiten kosten 8,3 Prozent mehr, Putz- und Stuckarbeiten 7,8 Prozent. Auch Reparaturen und Instandhaltungen an Wohngebäuden kosten mehr. Die Preise für Dachdeckungen und Tischlerarbeiten steigen hier um über 8 Prozent.
Auch die Baukosten für Bürogebäude und gewerbliche Betriebsgebäude steigen um rund 7 Prozent. Im Straßenbau erhöhen sich die Preise um 7,8 Prozent, bei Brücken um 6,8 Prozent. Die Preise für Schönheitsreparaturen in Wohnungen steigen um 6,3 Prozent.
Das Statistische Landesamt misst regelmäßig, wie viel Bauarbeiten kosten. Es vergleicht die Preise immer mit einem festen Jahr als Basis. Preissteigerungen zeigen, wie teuer das Bauen wird. Baupreise beeinflussen viele Menschen. Wenn Bauen teurer wird, steigen oft auch die Mieten oder Kaufpreise für Wohnungen. Baukosten hängen von Material, Arbeit und vielen anderen Dingen ab. Steigen die Preise, können Bauherren und Mieter mehr bezahlen müssen.
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