SymbolbildBild: Unicor.gov · Public domain
Weniger Menschen haben in Baden-Württemberg im Dezember 2025 einen sozialversicherungspflichtigen Job als ein Jahr zuvor. Insgesamt sind es 5.800 Stellen weniger. Das ist das erste Mal seit 2020, dass die Zahl der Arbeitsplätze im Südwesten zurückgeht.
Der Rückgang kommt vor allem aus dem Bereich, der Dinge herstellt. Dort sind fast 42.000 Jobs weggefallen. Die Dienstleistungsbranchen haben zwar neue Jobs geschaffen, aber nicht genug, um die Verluste auszugleichen. Besonders betroffen sind das verarbeitende Gewerbe und der Handel. Auch im Bereich Information und Kommunikation gibt es weniger Beschäftigte.
Bei den Dienstleistungen wachsen die Bereiche Gesundheit und Soziales stark. Auch in der öffentlichen Verwaltung entstehen viele neue Jobs. Die Energieversorgung verzeichnet das größte prozentuale Wachstum. Im Baugewerbe und bei Wasser- und Abfallversorgung gibt es leichte Zuwächse.
Die Zahlen stammen vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg. Sie basieren auf Daten der Bundesagentur für Arbeit. Die Beschäftigung misst, wie viele Menschen eine sozialversicherungspflichtige Arbeit haben. Das bedeutet, sie zahlen in die Sozialversicherung ein und sind fest angestellt.
Ein Rückgang bei den Jobs kann die Wirtschaft schwächen. Er zeigt, dass Firmen möglicherweise weniger produzieren oder weniger Personal brauchen. Dienstleistungsbereiche wie Gesundheit wachsen oft, wenn Menschen mehr Betreuung brauchen. Die Beschäftigung hängt von vielen Faktoren ab, etwa von der Wirtschaftslage oder neuen Technologien.
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