SymbolbildBild: Dktue · CC0
Baden-Württemberg zählt insgesamt etwa 4.800 Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter, die im Rettungsdienst beschäftigt sind. Die Zahlen stammen aus einer Befragung der wichtigsten Rettungsdienst-Träger im Land mit Stand Oktober 2025. Die meisten Notfallsanitäter sind bei den großen Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, den Johannitern und dem Arbeiter-Samariter-Bund tätig.
Die Notfallsanitäter übernehmen eigenverantwortlich heilkundliche Maßnahmen bei Notfalleinsätzen. Rettungsassistenten und Rettungssanitäter führen delegierte Aufgaben aus. Die Berufsgruppen arbeiten auf Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeugen und Krankentransportwagen. Einige sind auch in Leitstellen, in der Ausbildung oder im Katastrophenschutz aktiv.
Im Land sind außerdem 9.283 Ärzte mit der Zusatz-Weiterbildung Notfallmedizin registriert. Etwa 940 davon üben keine ärztliche Tätigkeit aus. Die genaue Verteilung der Notärzte auf die Rettungsstandorte ist nicht bekannt.
Die Rettungsdienstorganisationen weisen darauf hin, dass die Zahlen unterschiedlich erfasst werden. Die Arbeit der Rettungskräfte ist oft über mehrere Landkreise verteilt. Die Zahlen zeigen dennoch die große Bedeutung dieser Berufsgruppen für die Notfallversorgung in Baden-Württemberg.
Die Notfallrettung in Baden-Württemberg wird von verschiedenen Organisationen durchgeführt. Das Land überwacht die Einhaltung der Regeln, ist aber nicht für das Personal direkt verantwortlich. Notfallsanitäter sind speziell ausgebildet, um im Notfall lebensrettende Maßnahmen selbstständig durchzuführen. Rettungsassistenten und Rettungssanitäter unterstützen sie und übernehmen Aufgaben nach Anweisung. Die Ärzte mit Notfallmedizin-Weiterbildung sind meist als Notärzte im Einsatz und unterstützen das Team bei schweren Fällen. Diese Struktur soll die schnelle Versorgung von Notfällen im ganzen Land sicherstellen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.