SymbolbildBild: Wikimedia Commons · CC BY 4.0
In Baden-Württemberg arbeiten 78 Prozent der Frauen in der Landwirtschaft Teilzeit. Diese Zahl gilt für alle Frauen, die nicht nur Saisonarbeit machen. Besonders hoch ist die Teilzeitquote bei Frauen, die in Familienbetrieben helfen. Hier liegt sie bei 81 Prozent. Bei den Männern ist die Teilzeitquote niedriger. Insgesamt arbeiten 66 Prozent der Männer in Teilzeit. Auch bei den männlichen Familienarbeitskräften liegt die Teilzeitquote mit 72 Prozent hoch.
Die meisten Familienbetriebe in Baden-Württemberg bewirtschaften ihre Höfe nebenbei. Das bedeutet, dass viele Landwirte nicht nur von der Landwirtschaft leben. Das ist ein wichtiger Grund für die vielen Teilzeitstellen. Insgesamt sind in der Landwirtschaft im Südwesten 127.000 Menschen beschäftigt. Davon sind 46.100 Frauen. Die Frauen arbeiten unterschiedlich: 19.900 helfen in Familienbetrieben, 9.300 sind fest angestellt und 16.800 arbeiten nur in der Saison. Besonders viele Frauen sind bei den Saisonkräften. Dort machen sie 43 Prozent aus. Bei den festen Arbeitskräften sind es 35 Prozent und bei den Familienhelfern 32 Prozent.
Nur jede zehnte Betriebsleitung ist eine Frau. Im Jahr 2023 waren das 3.900 Frauen. Ihre Zahl ist im Vergleich zu 2013 um mehr als 25 Prozent gestiegen. Das zeigt, dass immer mehr Frauen eine Führungsrolle in der Landwirtschaft übernehmen.
Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat die Zahlen für 2023 veröffentlicht. Es sammelt solche Daten, um die Entwicklung in der Landwirtschaft zu zeigen. Teilzeit bedeutet, dass jemand nicht voll arbeitet. Viele Familienbetriebe brauchen flexible Arbeitszeiten, weil die Arbeit nebenbei läuft. Teilzeit kann für Landfrauen gut sein, weil sie Familie und Arbeit verbinden können. Die Führung von Höfen durch Frauen wächst langsam, aber stetig. Landwirtschaftliche Betriebe sind oft Familienunternehmen, bei denen viele mithelfen, ohne Vollzeit zu arbeiten.
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