SymbolbildBild: Elisabeth Mandl (WMDE) · CC BY-SA 4.0
In Baden-Württemberg gibt es eine überraschende Änderung für ehrenamtliche Helfer: Die Alarmierung der sogenannten Helfer-vor-Ort-Gruppen (HvO) wird deutlich eingeschränkt. Das Innenministerium hat festgestellt, dass diese Gruppen bisher oft zu Einsätzen gerufen wurden, bei denen ihr Einsatz keinen klaren medizinischen Vorteil brachte. Dies führte zu einer großen Belastung und sogar Gefährdung der Helfer, die meist mit Privatfahrzeugen zu den Notfällen kommen. Besonders bei Verkehrsunfällen, Stürzen oder Schnittverletzungen werden HvO nicht mehr automatisch alarmiert, weil diese Situationen oft gefährlich sind und eine spezielle Koordination von Polizei und Rettungsdienst brauchen. Die Leitstellen sollen nun mit einem neuen Katalog genau prüfen, wann HvO wirklich gebraucht werden. Das Ziel: Ehrenamtliche schützen und trotzdem schnelle Hilfe für Patienten sicherstellen. Die Landesregieru…
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