Bild: Kleuske · CC BY-SA 3.0
Der Eichenprozessionsspinner sorgt 2026 in Baden-Württemberg für große Probleme. Laut Ministerium für Ländlichen Raum breitet sich der Schädling wieder stärker aus. Schon im Jahr 2025 stieg die befallene Fläche auf rund 900 Hektar. Das ist mehr als dreimal so viel wie im Jahr davor. Die aktuellen Zahlen deuten darauf hin, dass 2026 sogar das Rekordjahr 2018 übertroffen wird.
Besonders betroffen sind die Regionen im Nordosten und Osten des Landes. Dazu zählen die Kreise Schwäbisch Hall, Ostalbkreis, Heidenheim, Alb-Donau-Kreis und die Stadt Ulm. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können nicht nur Bäume schädigen. Ihre Brennhaare lösen bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden aus. Die Landesregierung beobachtet die Entwicklung mit einem digitalen Meldesystem. Dieses erfasst aber nur die gemeldeten Fälle im Wald.
Die Landesregierung sieht das aktuelle System als ausreichend an. Sie will das Monitoring weiter pflegen und verbessern, aber keine neuen Strukturen schaffen. Informationen für Kommunen und betroffene Gebiete gibt es über Newsletter und eine spezielle Internetseite.