SymbolbildBild: Harald Kucharek on geo.hlipp.de · CC BY-SA 2.0
EnBW verwendet seit 2019 Software des US-Herstellers Palantir für betriebliche Datenanalysen. Das teilte das Finanzministerium mit. Die Software heißt Foundry und hilft, Unternehmensdaten auszuwerten und zu verarbeiten. Nach Angaben von EnBW werden dabei keine Daten von Kunden oder Mitarbeitenden verarbeitet. Palantir hat keinen Zugriff auf diese sensiblen Informationen.
Die Nutzung von Palantir sorgt in der Öffentlichkeit für Diskussionen. Der Anbieter ist umstritten, weil er auch für Behörden arbeitet. Das Land Baden-Württemberg hält knapp 47 Prozent der EnBW-Aktien. Trotzdem entsendet das Land keine eigenen Mitglieder in den Aufsichtsrat. Das Ministerium betont, dass EnBW als privates Unternehmen selbst über Software entscheidet. Das Land erwartet aber, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Die Landesregierung wünscht sich langfristig mehr europäische Software-Lösungen.
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