SymbolbildBild: Interessengemeinschaft gem.e.V. Bunker-Fuchsbau · CC BY-SA 3.0
Im 2. Quartal 2026 arbeiteten in Baden-Württemberg rund 6,36 Millionen Menschen. Das sind 36.700 Menschen weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Erwerbstätigen sank damit um 0,6 Prozent. Im Vergleich dazu sank die Erwerbstätigkeit bundesweit um 0,5 Prozent.
Im produzierenden Gewerbe in Baden-Württemberg arbeiteten etwa 1,83 Millionen Menschen. Das sind 39.100 weniger als im Vorjahr. Besonders im Verarbeitenden Gewerbe, also in Fabriken und Werkstätten, gab es 40.600 weniger Arbeitsplätze. Im Baugewerbe sank die Zahl der Jobs nur leicht um rund 300 Stellen.
Im Dienstleistungsbereich gab es dagegen leichte Zuwächse. Hier arbeiteten knapp 4,47 Millionen Menschen. Das sind 3.700 mehr als vor einem Jahr. Besonders in öffentlichen Diensten, in Erziehung und im Gesundheitsbereich entstanden 22.200 neue Jobs. In Bereichen wie Handel, Verkehr und Gastgewerbe gingen dagegen 18.200 Jobs verloren. Bei Finanz- und Unternehmensdienstleistungen blieb die Zahl der Arbeitsplätze fast gleich.
Die Erwerbstätigkeit zeigt, wie viele Menschen in einem Gebiet arbeiten. Sie umfasst alle Menschen mit bezahlten Jobs. Die Zahlen helfen zu verstehen, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Wenn Stellen in der Industrie wegfallen, kann das für die Betroffenen schwierig sein. Neue Jobs im Dienstleistungsbereich können Chancen bieten, zum Beispiel in Pflege oder Bildung.
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