Das Europa Zentrum Baden-Württemberg hat am 30. September 2026 den Europaausschuss des Landtags informiert. Die Sitzung fand in Stuttgart statt. Das Zentrum berichtete über seine Arbeit und die Chancen für Baden-Württemberg bei einer EU-Erweiterung.
Dr. Stefan Schubert, Geschäftsführer des Europa Zentrums, und Peter Hofelich, Vorstandsvorsitzender, stellten die Aufgaben des Zentrums vor. Das Zentrum fördert den Gedanken der europäischen Einigung. Es arbeitet unabhängig und überparteilich. Das Europa Zentrum bietet Bildung zu Europa, unterstützt Öffentlichkeitsarbeit und vernetzt die europäische Zivilgesellschaft.
Das Zentrum beschäftigt sich mit Demokratiebildung, der Funktionsweise der EU und aktuellen Entwicklungen. Es fördert auch die Integration und den Austausch vor Ort in Europa. Ziel ist es, Partner für die Europa-Kommunikation in Baden-Württemberg zu sein. Das Zentrum will Begegnungen ermöglichen und europapolitische Themen sachlich diskutieren. Es bietet dafür viele interaktive und einfache Angebote an.
Das Europa Zentrum engagiert sich auch außerhalb von Baden-Württemberg. Es betreibt ein Europahaus in Srebrenica und unterstützt Jugendbeteiligung am Oberrhein. Außerdem schafft es Begegnungsräume für zivilgesellschaftliche Akteure im Donauraum. Im Jahr 2026 hat das Zentrum 109 Veranstaltungen organisiert. Dazu kommen neun Studienfahrten nach Straßburg und vier nach Brüssel. Schülerinnen, Azubis, Lehrkräfte und Unternehmen nahmen an 45 Workshops teil. Es gab zudem 14 Vorträge und Podiumsdiskussionen. Im Oktober feiert das Zentrum sein 50-jähriges Bestehen im Rathaus Stuttgart.
Im Austausch mit dem Ausschuss wurden die Finanzierung, die Europawahlen 2029 und Fragen zu ganz Europa besprochen. Staatssekretärin Cornelia von Loga lobte das Europa Zentrum als wichtigen Partner. Sie sagte, das Zentrum sei in schwierigen Zeiten nahe bei den Menschen und stärke das Vertrauen in Europa. Ausschussvorsitzender Peter Hauk dankte den Vertretern des Zentrums für ihre Arbeit. Er betonte, dass es jetzt wichtig sei, den Europagedanken besonders bei jungen Menschen weiter zu verbreiten.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.
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