SymbolbildBild: Limone007 http://www.g-wie-gastro.de · CC BY-SA 3.0
Das Gastgewerbe in Baden-Württemberg hat im Mai 2026 weniger Umsatz gemacht. Das zeigt eine Auswertung des Statistischen Landesamts. Der Umsatz sank im Vergleich zum Mai 2025 um 6,5 Prozent, wenn man die Preise berücksichtigt. Die Zahl der Menschen, die im Gastgewerbe arbeiten, ist ebenfalls gesunken. Es sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr im Mai.
Im Bereich der Beherbergung, also Hotels und Pensionen, sank der Umsatz real um 6 Prozent. Die Gastronomie, also Restaurants und Cafés, verzeichnete einen Rückgang von 6,7 Prozent beim Umsatz. Bei den Preisen gab es Unterschiede. Die Beherbergung verdiente tatsächlich weniger Geld, der Umsatz sank auch ohne Preisänderung um 4,1 Prozent. Die Gastronomie konnte trotz weniger Gästen etwas mehr Umsatz machen, der nominale Umsatz stieg leicht um 1,2 Prozent.
Die Zahl der Beschäftigten ging in der Beherbergung stärker zurück als in der Gastronomie. Dort arbeiteten 4 Prozent weniger Menschen als im Mai 2025. In der Gastronomie sank die Zahl der Beschäftigten um knapp 1 Prozent. Insgesamt zeigt sich, dass das Gastgewerbe in Baden-Württemberg im Mai 2026 nicht nur weniger Geld einnimmt. Auch weniger Menschen arbeiten in diesem Bereich als zuvor.
Das Statistische Landesamt sammelt und veröffentlicht Zahlen zur Wirtschaft in Baden-Württemberg. Diese Zahlen helfen zu verstehen, wie sich Branchen entwickeln. Das Gastgewerbe umfasst Hotels, Restaurants und ähnliche Betriebe. Es ist wichtig für Menschen, die in diesem Bereich arbeiten oder dort Urlaub machen. Änderungen im Umsatz und bei der Beschäftigung können auf wirtschaftliche Probleme oder Veränderungen im Verhalten der Menschen hinweisen.