SymbolbildBild: Limone007 http://www.g-wie-gastro.de · CC BY-SA 3.0
Die Zahl der Gaststätten und Hotels im Hohenlohekreis und im Landkreis Schwäbisch Hall sinkt seit 2018. Bis 2025 nehmen die Beherbergungsbetriebe und Gastronomiebetriebe in vielen Gemeinden ab. Die Landesregierung hat die Entwicklung genau dokumentiert.
Immer mehr Betriebe geben ihren Betrieb auf. Im Landkreis Schwäbisch Hall gab es 2025 fünf Insolvenzen im Gastgewerbe. Vier davon betrafen Gastronomiebetriebe, einer die Beherbergung. Im Hohenlohekreis stieg die Zahl der Insolvenzen 2025 auf sieben, alle in der Gastronomie. Die Gründe für Betriebsaufgaben sind vielfältig. Typisch sind fehlende Nachfolger, Investitionsstau und veränderte Marktbedingungen. Das klassische Dorfgasthaus verliert seine Rolle als Treffpunkt. Fachkräftemangel, steigende Kosten und behördliche Auflagen erschweren die Situation.
Die Landesregierung nennt auch Zahlen zu Neugründungen. Trotz der Schließungen öffnen neue Betriebe, doch der Verlust ist größer. Die Umsätze im Gastgewerbe und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sind in beiden Landkreisen rückläufig. Die Daten für 2025 liegen noch nicht vollständig vor.
Das Förderprogramm für den ländlichen Raum (ELR) soll die Lage verbessern. Seit 2020 gibt es höhere Fördersätze für Dorfgasthäuser und Grundversorgung. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen bewertet die Landesregierung noch zurückhaltend. Die Anzahl der Förderanträge und bewilligten Summen wurde erfasst, zeigt aber bisher keinen klaren Aufwärtstrend.
Die Kleine Anfrage stammt von den Abgeordneten Udo Stein und Anton Baron (AfD) und richtet sich an das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus. Sie wollen Klarheit über die Lage des Gastgewerbes in den beiden Landkreisen. Die Antwort basiert auf offiziellen Statistiken aus dem Unternehmensregister, der Gewerbeanzeigenstatistik und Insolvenzstatistiken. Das Gastgewerbe umfasst Hotels, Pensionen und Restaurants. Die Zahlen zeigen, wie viele Betriebe entstehen, schließen oder Insolvenz anmelden. Die Beschäftigungs- und Umsatzzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Lage. Förderprogramme sollen die regionale Wirtschaft stärken, vor allem in ländlichen Gebieten.