SymbolbildBild: Julian Herzog (Website) · CC BY 4.0
Baden-Württemberg ändert die Regeln für Glücksspiel gemeinsam mit anderen Bundesländern. Die neuen Regeln gelten ab dem Tag nach der letzten Bestätigung durch alle Länder. Damit gibt es neue Vorschriften für Glücksspielanbieter und Behörden. Die Änderung gilt für ganz Baden-Württemberg. Behörden dürfen jetzt mehr Daten von Polizei und anderen Stellen abfragen, um zu prüfen, ob Glücksspielanbieter zuverlässig sind. Das betrifft auch den Schutz vor unerlaubtem Glücksspiel. Anbieter müssen prüfen, ob Spieler gesperrt sind, und dürfen keine Daten an Dritte weitergeben. Die Glücksspielaufsichtsbehörden arbeiten enger mit Polizei, Medienanstalten und anderen Behörden zusammen. Sie können Daten austauschen, um unerlaubte Angebote zu stoppen. Auch Maßnahmen gegen Anbieter von illegalem Glücksspiel sind strenger. Zum Beispiel können Internetseiten gesperrt werden, wenn sie unerlaubte Spiele vermitteln. Die Regeln sollen den Spielerschutz verbessern und illegales Glücksspiel verringern. Die Behörden bekommen mehr Möglichkeiten zur Kontrolle und zum Datenaustausch. Die Änderungen gelten für alle Glücksspielanbieter in Baden-Württemberg und betreffen auch Online-Glücksspiele.
Teil eines Staatsvertrags, den 16 Bundesländer gemeinsam beschlossen haben. Er ändert den Glücksspielstaatsvertrag von 2021. Glücksspielstaatsvertrag bedeutet, dass Regeln für Glücksspiel in Deutschland einheitlich festgelegt sind. Die Länder sorgen dafür, dass die Regeln eingehalten werden. Diese Änderungen sollen vor allem den Spielerschutz stärken und illegale Angebote besser bekämpfen. Behörden können nun einfacher zusammenarbeiten und Daten austauschen, um Verstöße zu finden und zu ahnden.
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