SymbolbildBild: qwesy qwesy · CC BY 3.0
Baden-Württemberg erwartet 2026 eine Getreideernte von 2,53 Millionen Tonnen. Das Statistische Landesamt hat die Zahlen Anfang Oktober veröffentlicht. Die Ernte fällt kleiner aus als im Vorjahr und auch unter dem Mittel der letzten sechs Jahre.
Die Ernte liegt um 13,6 Prozent unter der sehr guten Menge von 2025. Die Hitze und Trockenheit im Sommer haben den Pflanzen stark zugesetzt. Fast alle Getreidearten und der Winterraps bringen weniger Ertrag als zunächst geschätzt.
Winterweizen liefert etwa 6,95 Tonnen pro Hektar. Wintergerste bringt mit 7,14 Tonnen pro Hektar etwas mehr. Sommergerste und Hafer liegen bei 5,38 beziehungsweise 4,13 Tonnen je Hektar. Winterraps erreicht 3,49 Tonnen je Hektar.
Die Qualität des Weizens zeigt sich mit einem durchschnittlichen Rohproteingehalt von 12,5 Prozent. Auch die Apfelernte leidet unter den trockenen Bedingungen. Der Ertrag pro Hektar liegt mit 26,78 Tonnen deutlich unter dem Vorjahr und dem Mittelwert der letzten sechs Jahre.
Schon im Oktober 2026 ging es um die Ernte 2026 in Baden-Württemberg. Die CDU wollte wissen, wie Hitze und Trockenheit die Ernte beeinflusst haben. Sie forderte einen Bericht zur Ernte und mögliche Anpassungen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.
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