SymbolbildBild: Nur.fal · CC BY-SA 4.0
Immer mehr Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg schützen sich gezielt vor starker Hitze. Laut Umweltministerium haben 26 Kommunen, darunter auch vier Landkreise, bereits eigene Pläne gegen Hitze entwickelt und beschlossen. In diesen Plänen stehen viele Maßnahmen, die Menschen vor den Folgen von Hitzewellen schützen sollen.
Zu den wichtigsten Schritten gehören Trinkwasserbrunnen, mehr Bäume und schattige Plätze. In den letzten Jahren wurden 73 Trinkwasserspender und 43 kühle Aufenthaltsorte geschaffen. Auch Schulen, Kitas und Pflegeheime werden beraten und unterstützt, damit sie besser auf Hitze vorbereitet sind. Das Land fördert solche Projekte mit speziellen Programmen und stellt dafür jedes Jahr mehrere Millionen Euro bereit.
Viele Städte bieten inzwischen Wegweiser oder Apps an, die auf kühle Orte hinweisen. Besonders gefragt sind Projekte zur Begrünung von Flächen und zur Verschattung von öffentlichen Plätzen. Das Land will die Hilfen weiter ausbauen und arbeitet an neuen Fördermöglichkeiten, damit noch mehr Kommunen Hitzeschutz umsetzen können.