SymbolbildBild: StwGD · CC BY-SA 3.0
Baden-Württemberg will beim Ausbau von Solarstrom vor allem Flächen nutzen, die schon bebaut oder versiegelt sind. Das hat das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen in einer Stellungnahme erklärt. Ziel ist es, fruchtbare Ackerböden zu schützen und trotzdem genug erneuerbare Energie zu erzeugen.
Laut Ministerium gibt es auf Dächern im Land ein großes Potenzial für Photovoltaik. Auch Parkplätze, Industriebrachen und Flächen an Straßen und Schienen sollen stärker genutzt werden. Schon seit 2022 gilt eine Pflicht für neue Gebäude und große Parkplätze, Solaranlagen zu installieren. Bei landeseigenen Gebäuden und Parkplätzen wird der Ausbau Schritt für Schritt umgesetzt.
Trotzdem bleibt der Ausbau von Solarparks auf landwirtschaftlichen Flächen nötig, um die Klimaziele zu erreichen. Die tatsächliche Versiegelung ist dabei gering: Bei Solarparks werden meist nur etwa 1 Prozent der Fläche dauerhaft bebaut. Die Landesregierung setzt sich aber dafür ein, dass zuerst andere Flächen genutzt werden.
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