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Baden-Württemberg

Landesbauernverband erhält Millionen aus BW-Haushalt

Seit 2015 flossen Millionen Euro aus dem Landeshaushalt an den LBV und seine Töchter.

Das Wichtigste

Kurz erklärt
  • Seit 2015 bekam der Landesbauernverband Baden-Württemberg viel Geld vom Land.
  • Förderungen gingen an verschiedene LBV-Tochterfirmen in Stuttgart, Freiburg und Bad Waldsee.
  • Die Gelder dienten u.a. Bio-Landwirtschaft, Umweltschutz und Beratung für Bauern.

Was passiert ist

Der Landesbauernverband Baden-Württemberg (LBV) und seine Tochterfirmen erhalten seit 2015 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt. Die Förderungen flossen an diverse Einrichtungen des LBV, unter anderem in Stuttgart, Freiburg und Bad Waldsee. Mit dem Geld werden wichtige Themen wie biologische Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz sowie Tierwohl unterstützt. Auch Beratungsdienste für Landwirte, etwa zu Steuer- oder Arbeitsrecht, werden vom LBV übernommen. Die Landesregierung bestätigt, dass diese Mittel aus verschiedenen Förderprogrammen stammen und die Zusammenarbeit mit dem LBV breit gefächert ist. Kritiker sehen darin eine starke Abhängigkeit des Landes vom LBV, während Befürworter die wichtige Rolle des Verbandes für die Landwirtschaft betonen.

Kontext

Die AfD-Fraktion wollte im Landtag wissen, wie viel Geld der Landesbauernverband und seine Tochterunternehmen seit 2015 aus dem Landeshaushalt bekommen haben. Hintergrund sind Diskussionen um die Rolle des LBV in der Landwirtschaftspolitik und seine Verbindungen zu Landesstellen. Die Anfrage zielt darauf ab, Transparenz über Förderungen und Aufträge zu schaffen.

Quellen

Landtag Baden-Württemberg