SymbolbildBild: Wikimedia Commons · Public domain
Die Landesregierung von Baden-Württemberg sieht in einer möglichen Erweiterung der Europäischen Union wichtige Veränderungen für das Land. Besonders Unternehmen könnten von neuen Absatzmärkten und Partnerschaften profitieren. Die Regierung rechnet aber auch mit mehr Wettbewerb und Anpassungen bei Fördergeldern, etwa in der Landwirtschaft und Forschung.
Mit dem Beitritt neuer Länder zur EU könnten sich die Regeln für Förderprogramme ändern. Das betrifft zum Beispiel die Agrarpolitik und die Unterstützung für Forschung und Innovation. Die Landesregierung will sich dafür einsetzen, dass Baden-Württemberg weiter ausreichend Geld aus EU-Töpfen bekommt.
Auch Behörden und Kommunen müssen sich vorbereiten. Durch neue EU-Mitglieder könnten sich Aufgaben im Bereich Asyl und Migration verschieben. Die Landesregierung beobachtet die Entwicklungen genau und will die Interessen des Landes frühzeitig einbringen. Sie arbeitet dazu mit verschiedenen Partnern und nutzt bestehende Netzwerke, etwa im Donauraum.