SymbolbildBild: Schlaier · CC BY-SA 3.0
In Baden-Württemberg werden immer mehr Straftaten mit Internet oder IT-Geräten begangen. Laut Innenministerium ist die Zahl der Fälle von 2021 bis 2025 deutlich gestiegen. Im Jahr 2025 lag sie bei 46.170. Besonders betroffen sind Delikte wie Cyberstalking, das Verbreiten privater Bilder und Hass im Netz.
Die Polizei unterstützt Opfer von digitaler Gewalt. Sie informiert über Rechte, hilft bei der Beweissicherung und vermittelt an Beratungsstellen. In jedem Polizeipräsidium gibt es Ansprechpersonen für Opferschutz. Die Polizei arbeitet mit Beratungsstellen und Hilfsangeboten zusammen.
Auch für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Anlaufstellen. Das Land fördert Projekte wie die Koordinierungsstelle Digitale Gewalt und die Meldestelle REspect! im Netz. Dort können Betroffene Hilfe bekommen und Vorfälle melden.
Die Polizei und Justiz bieten regelmäßig Schulungen zu digitaler Gewalt an. So sollen die Mitarbeitenden besser auf neue Formen von Straftaten im Internet vorbereitet werden. Das Ziel ist, Betroffene schnell und wirksam zu schützen.