SymbolbildBild: Schlaier · CC BY-SA 3.0
Der Landtag von Baden-Württemberg hat 157 Abgeordnete. Nach der Wahl am 8. März 2026 änderten sich die Fraktionsgrößen stark. Die Grünen und CDU haben je 56 Mandate, die AfD 35, die SPD 10. Die FDP ist nicht mehr vertreten. Die genutzten Gebäude in Stuttgart sind Haus der Abgeordneten, Königstraße 9 und Urbanstraße 32.
Der Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg (VBBW) prüfte die Räume. Die Gebäude sind grundsätzlich geeignet für die Abgeordneten und Mitarbeiter. Aber es gibt nicht genug Platz, um jede Fraktion komplett in einem Gebäude unterzubringen. Deshalb sind größere Umbauten nötig.
Verschiedene Varianten zur Raumaufteilung diskutierten Landtagsverwaltung, Fraktionen und VBBW im Frühjahr 2026. Einige Umbauten sind geplant. Sie könnten die Arbeit im Parlament beeinflussen. Die Umbaukosten müssen vom Staatshaushalt getragen werden.
Die AfD beklagt, dass ihr Fraktionssaal zu klein ist. Er hat 23 Plätze, gebraucht werden aber 45. Die AfD wünscht sich größere Räume ohne Umbaukosten. Andere Fraktionen lehnen das ab. Die Landtagsverwaltung bemüht sich, für alle Fraktionen optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Der neue Landtagspräsident Thomas Strobl sieht das als wichtige Aufgabe.
Der Landtag ist das Parlament von Baden-Württemberg. Dort arbeiten gewählte Abgeordnete. Die Fraktionen sind Gruppen von Abgeordneten derselben Partei. Nach jeder Wahl müssen sie ihre Büros und Räume neu planen. Der Landesbetrieb Vermögen und Bau verwaltet die Gebäude des Landes. Er sorgt für passende Räume. Umbauten sind oft teuer und zeitaufwendig. Deshalb prüft man immer verschiedene Varianten. Die Raumfrage kann auch politisch schwierig sein, wenn eine Partei wächst oder Konflikte bestehen.
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