SymbolbildBild: Sören Brandes · CC BY 2.5
Landtagsvizepräsidentin Muhterem Aras besucht am 16. Oktober 2026 mehrere Gedenkstätten in Baden-Württemberg. Die Reise führt zu Orten in Freudental, Bad Schönborn-Bad Mingolsheim und Mannheim-Sandhofen. Dort trifft sie ehrenamtliche Mitarbeiter und spricht mit ihnen.
Aras sagt, Gedenkstätten sind wichtige Orte für unser demokratisches Gewissen. Sie zeigen die Grausamkeiten der NS-Zeit. Die Gedenkstätten erinnern daran, wie wichtig es ist, Demokratie zu leben und zu schützen. Die Geschichten der Opfer berühren die Menschen und mahnen zum Respekt vor der Menschenwürde. Aras dankt den Helfern für ihr großes Engagement.
Die erste Station ist das Pädagogisch-Kulturelle Centrum ehemalige Synagoge in Freudental. Die Synagoge wurde in den 1980er-Jahren vor dem Abriss gerettet. Sie wurde bei der Reichspogromnacht 1938 beschädigt, aber nicht zerstört. Auf einem Rundgang zeigt Aras die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Freudental. Gedenkstätten wie diese verbinden Menschen und stärken die Demokratie.
Danach besucht Aras den Lernort Kislau in Bad Schönborn. Das Schloss Kislau war von 1933 bis 1939 ein Konzentrationslager. Mehr als 1.500 Männer wurden dort festgehalten. Darunter waren auch Politiker, die dort ermordet wurden. Der Lernort will eine Bildungsstätte bauen, damit Menschen über die Geschichte von Demokratie und Diktatur lernen können. Das Schloss wird heute als Gefängnis genutzt. Deshalb soll ein Neubau entstehen.
Am Nachmittag besucht Aras die KZ-Gedenkstätte Sandhofen in Mannheim. Dort war ein Außenlager des KZ Natzweiler. Über 1.000 polnische Männer und Jungen wurden dort festgehalten. Sie mussten Zwangsarbeit leisten. Die Gedenkstätte zeigt eine Dauerausstellung zur Geschichte des Lagers und zum Warschauer Aufstand. Aras wird bei der Reise von Abgeordneten aus den Wahlkreisen begleitet.
Die Gedenkstättenreise ist eine jährliche Veranstaltung des Landtags. Sie soll an die Verbrechen der NS-Zeit erinnern und die Arbeit der Gedenkstätten unterstützen. Gedenkstätten bewahren die Erinnerung an die Opfer und klären über die Geschichte auf. Sie helfen, Demokratie und Menschenrechte zu schützen. Solche Erinnerungsorte gibt es in ganz Baden-Württemberg. Sie sind oft Orte für Bildung und Austausch.
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