SymbolbildBild: Erwinkeppeler · CC BY-SA 4.0
Sonderberufsfachschulen (SBFS) in freier Trägerschaft in Baden-Württemberg ändern ihre Unterrichtsorganisation. Die Schulen stellen sich auf den neuen Bildungsgang Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual) ein. Der Bildungsgang ersetzt das bisherige Vorbereitungsjahr Arbeit und Beruf (VAB).
Das Ministerium für Kultus erklärt, dass AVdual für heterogene Lerngruppen gedacht ist. AVdual berücksichtigt besonders Lernende mit Unterstützungsbedarf. Der Unterricht enthält nun eine betriebliche Lernaufgabe. Diese verringert den fachbezogenen Vorbereitungsaufwand für Lehrer.
Die Zuweisung der Lehrerwochenstunden an die Schulen ändert sich. Bisher richtete sich die Anzahl der Lehrerstunden nach der Zahl der Klassen. Künftig zählt die Zahl der Schüler. Das betrifft besonders kleinere Schulen mit 15 bis 40 Schülern. Diese Veränderung macht die Planung für die Schulleitungen schwerer.
Die Landesregierung steht im Austausch mit den Schulleitungen der SBFS. Sie will die Schulen beim Übergang zum AVdual unterstützen. Die Bezuschussung für die Schulen ändert sich nicht, wenn sie vorwiegend Schüler mit Förderbedarf unterrichten. Für diese Schulen gibt es eine besondere Berechnung der Lehrerwochenstunden und Zuschläge.
Die Schülerzahlen an den SBFS schwanken in den letzten fünf Schuljahren. Die Schulen in freier Trägerschaft ergänzen das öffentliche Angebot. Sie betreuen oft Schüler mit besonderen Förderbedarfen. Viele Schüler erhalten dort einen Abschluss, der dem Hauptschulabschluss ähnlich ist.
Die Umstellung auf AVdual soll die Inklusion fördern. Manche Schulen haben durch die Umstellung keinen großen Mehraufwand. Die Landesregierung hebt hervor, dass die SBFS eine wertvolle Ergänzung im Bildungssystem sind.
Die Sonderberufsfachschulen (SBFS) in freier Trägerschaft bieten berufsvorbereitende Bildungsgänge für Jugendliche mit Förderbedarf an. Sie sind Teil des beruflichen Schulsystems in Baden-Württemberg. Der neue Bildungsgang AVdual ist inklusiv und soll heterogene Lerngruppen besser unterstützen. Die Zuweisung der Lehrerstunden basiert künftig auf der Schülerzahl statt auf der Klassenzahl. Das kann die Planung der Schulen beeinflussen. Die Landesregierung arbeitet mit den Schulen zusammen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
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