SymbolbildBild: KG-Stuttgart · CC BY-SA 3.0
Im Schuljahr 2025/26 lernten 10.332 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg gemeinsam an Regelschulen. Das sind 8,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Zahl steigt schon zum dritten Mal hintereinander deutlich an.
Fast die Hälfte der inklusiv beschulten Kinder besucht eine Grundschule. Die andere Hälfte geht auf weiterführende Schulen. Die meisten davon sind Gemeinschaftsschulen. Auf Werkreal- und Hauptschulen lernen weniger Kinder inklusiv. Realschulen und Gymnasien haben deutlich kleinere Anteile.
Die meisten Kinder brauchen besondere Unterstützung beim Lernen. Ihr Anteil liegt bei fast 59 Prozent. Diese Zahl wächst weiter, auch wenn ihr Anteil leicht sinkt. Mehr Kinder brauchen Hilfe wegen Sprachproblemen oder wegen emotionaler und sozialer Schwierigkeiten. Diese Gruppen werden größer. Die Zahl der Kinder mit geistigen Entwicklungsproblemen bleibt fast gleich.
Inklusion bedeutet, dass Kinder mit und ohne Förderbedarf zusammen lernen. Das soll mehr Chancen für alle schaffen. Schulen passen sich oft neu an. Mehr Lehrerinnen und Lehrer helfen dabei. Die steigenden Zahlen zeigen, dass Inklusion immer wichtiger wird.
Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg sammelt solche Daten regelmäßig. Sie zeigen, wie viele Kinder mit besonderen Bedürfnissen an normalen Schulen lernen. Inklusion heißt, dass alle Kinder zusammen lernen, egal ob sie eine Behinderung oder Förderbedarf haben. Das soll dazu führen, dass niemand ausgeschlossen wird. Schulen brauchen dafür oft mehr Unterstützung und besondere Angebote. Die Entwicklung zeigt, wie Bildung sich verändert und inklusiver wird.
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