Bild: 4028mdk09 · CC BY-SA 3.0
Mehrfachtäter in Baden-Württemberg sinken 2025
Im Jahr 2025 gab es in Baden-Württemberg 49.189 Tatverdächtige, die mehr als eine Straftat begangen haben. Das sind 4,7 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Zahl der deutschen Mehrfachtäter sank auf 26.603. Die nichtdeutschen Tatverdächtigen verringerten sich auf 22.586.
Die häufigsten nichtdeutschen Staatsangehörigkeiten bei Mehrfachtätern sind türkisch mit 2.476, rumänisch mit 2.276 und syrisch mit 1.863 Tatverdächtigen. Weitere häufige Herkunftsländer sind die Ukraine, Italien und Algerien. Die Polizei erfasst diese Zahlen ohne ausländerrechtliche Verstöße.
Rund ein Fünftel aller aufgeklärten Straftaten in Baden-Württemberg wird von Mehrfachtätern begangen. Im Jahr 2025 waren es also etwa 20 Prozent der Fälle. Die Anzahl der Tatverdächtigen mit fünf oder mehr Straftaten sank ebenfalls auf 8.753 Personen.
Nichtdeutsche Mehrfachtäter hatten zum Zeitpunkt der Erfassung unterschiedliche Aufenthaltsstatus. Die genaue Verteilung nennt die Landesregierung nicht im Detail.
Die Daten stammen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Diese Statistik erfasst jährlich die Tatverdächtigen in Baden-Württemberg nach polizeilicher Bearbeitung. Mehrfachtäter sind Personen, die mindestens zwei Straftaten begangen haben. Die PKS zählt Tatverdächtige pro Jahr und Deliktskategorie nur einmal, auch wenn mehrere Straftaten vorliegen.
Mehrfachtäter tragen erheblich zur Kriminalstatistik bei. Die Zahlen zeigen, wie viele Menschen mehrfach straffällig werden. Das kann für die Polizei und Justiz eine große Herausforderung sein. Die Statistik hilft, die Verteilung nach Herkunft und Anzahl der Straftaten zu verstehen. Diese Informationen sind wichtig für die innere Sicherheit und die Planung von Maßnahmen.