Das Kultusministerium in Baden-Württemberg prüft den Besuch des Projektbusses "Adenauer SRP+" an Schulen nicht selbst. Der Bus des Zentrums für Politische Schönheit war an einer Realschule in Tiengen zu Gast. Das Ministerium erklärt, dass es keine Zusammenarbeit mit dem Projekt gibt und auch keine landesweiten Zahlen dazu vorliegen. Die Entscheidung, solche Angebote an Schulen zu holen, liegt bei den Schulleitungen. Sie müssen dabei die Regeln für politische Bildung beachten. Dazu gehört, dass keine einseitige Beeinflussung oder Werbung für eine Partei stattfindet.
Die Schule in Tiengen hat laut Ministerium die Themen Rassismus, Rechtsextremismus und den Umgang mit Fake News behandelt. Die Aktion war nur für Abschlussklassen gedacht. Die Eltern wurden vorher nicht informiert. Nach der Veranstaltung gab es keine Beschwerden von Elternseite. Das Ministerium sieht keinen Grund, die Schulen extra zu belehren oder neue Regeln aufzustellen. Es vertraut darauf, dass die Schulen verantwortungsvoll handeln. Aktionen ohne Zustimmung der Schulleitung sind laut Ministerium nicht erlaubt.
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