SymbolbildBild: MSeses · CC BY-SA 4.0
Das Kultusministerium in Baden-Württemberg will die Lernstandserhebungen an Schulen weiter digitalisieren. Ziel ist es, die Leistungen der Schülerinnen und Schüler noch gezielter zu erfassen und passende Förderangebote bereitzustellen. Die bisherigen Verfahren wie VERA 3, Lernstand 5 und VERA 8 wurden bereits ergänzt. Neu hinzugekommen sind Lernstand 2 und Lernstand 7. Zusätzlich gibt es mit VERA+ und Lernstand+ spezielle Angebote, die Lehrkräfte für die Förderung ihrer Klassen nutzen können.
Die Lernstandserhebungen dienen dazu, wichtige Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu erkennen. Sie werden nicht benotet und ersetzen keine regulären Tests oder Klassenarbeiten. Stattdessen helfen sie, gezielt zu fördern und Schwächen früh zu erkennen. Das Ministerium betont, dass Tests und Klassenarbeiten weiterhin notwendig bleiben und nicht abgeschafft werden.
Die Verantwortung für den Unterricht liegt weiterhin bei den Lehrkräften. Sie entscheiden, wann digitale oder klassische Methoden sinnvoll sind. Digitale Formate sollen den Unterricht nur dort ergänzen, wo sie einen echten Mehrwert bringen. Das Ministerium will die Maßnahmen regelmäßig überprüfen und bei Bedarf anpassen, damit die Förderung wirksam bleibt.