Bild: Mike1979 Russia · CC BY-SA 4.0
Im Sommer 2026 konnten viele Güterschiffe auf Rhein, Main, Donau und Neckar nicht mehr fahren. Die Wasserstände waren so niedrig, dass der Transport auf dem Wasserweg teilweise ganz ausfiel. Besonders betroffen waren wichtige Häfen wie Mannheim und Kehl.
Viele Firmen mussten auf Straße oder Bahn ausweichen. Das war oft teurer und führte zu längeren Lieferzeiten. Laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer stiegen die Logistikkosten bei der Hälfte der befragten Unternehmen um mindestens 25 Prozent. Bei fast einem Drittel der Firmen verdoppelten sich die Kosten sogar.
Vor allem Betriebe, die viele Rohstoffe oder große Mengen transportieren, hatten Probleme. Dazu gehören zum Beispiel die Stahl-, Chemie- und Mineralölindustrie. Auch die Personenschifffahrt war betroffen: Am Bodensee wurde der Betrieb auf dem Untersee ganz eingestellt. Die Grünen im Landtag wollen nun wissen, wie die Landesregierung mit den Folgen umgeht und welche Maßnahmen geplant sind.