In Baden-Württemberg bauen immer mehr Bauern ihre Felder ökologisch an. Im Jahr 2025 waren 201.300 Hektar Land ökologisch bewirtschaftet. Das sind 14,4 Prozent von allen landwirtschaftlichen Flächen. Vor 15 Jahren war die Öko-Fläche noch halb so groß. Damals waren es 98.400 Hektar.
Zahl der Bio-Bauernhöfe hat sich fast verdoppelt. Im Jahr 2010 gab es 2.450 Öko-Betriebe. Im Jahr 2025 waren es 4.780. Von der ökologischen Ackerfläche werden viele Getreidesorten angebaut. Das sind 39.400 Hektar, fast die Hälfte der gesamten Öko-Ackerfläche. Besonders wichtig sind Winterweizen, Dinkel und Hafer. Auch Hülsenfrüchte wachsen oft ökologisch. Mehr als die Hälfte der Flächen für Leguminosen wie Klee und Luzerne sind Bio. Sojabohnen und Ackerbohnen haben besonders hohe Anteile an ökologischer Bewirtschaftung. Bei Obst und Wein wachsen die Bio-Flächen ebenfalls. Die Rebfläche für Weinbau ist seit 2010 viermal so groß geworden. Sie beträgt jetzt 2.800 Hektar und macht 11,2 Prozent der Gesamtfläche aus. Baum- und Beerenobstflächen sind um mehr als die Hälfte gewachsen. Dort liegt der Öko-Anteil bei 13 Prozent. Diese Entwicklung zeigt, dass immer mehr Landwirte auf Öko-Landbau setzen. Das bedeutet, sie verwenden keine chemischen Dünger oder Pestizide. Das kann helfen, die Umwelt besser zu schützen. Für Menschen in Baden-Württemberg kann das bedeuten, dass sie mehr Bio-Lebensmittel aus der Region kaufen können.
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