SymbolbildBild: Frank · CC BY-SA 3.0
Beim DFB-Pokalspiel zwischen SV Waldhof Mannheim und 1. FC Kaiserslautern kam es zu schweren Ausschreitungen. Fans zündeten etwa hundert Pyrotechnik-Gegenstände. Raketen flogen in Bereiche mit Familien und Kindern. Stuhlreihen wurden herausgerissen und in Richtung Spielfeld geworfen. Polizisten wurden mit Pyrotechnik angegriffen. Schließlich stürmten Fans den Platz. Die Polizei musste mit rund 1400 Beamten aus mehreren Bundesländern eingreifen. 43 Polizisten wurden verletzt, darunter durch Verbrennungen und Prellungen. Sechs Personen nahmen die Beamten fest. 24 Ermittlungen wurden eingeleitet.
Der Innenminister nannte die Vorfälle eine Schande für die Fußballclubs. Er sagte, solche Gewalt sei bei einem Spiel nicht akzeptabel. Wer andere gefährde, sei kein Fan, sondern ein Krimineller. Er dankte den Polizisten für ihren Einsatz. Der Minister lud kurz nach dem Spiel die Profivereine ein. Sie wollen die Sicherheitsregeln für riskante Spiele verbessern. Dazu gehören strengere Kontrollen am Einlass und bessere Technik. Auch sollen Bußgelder für Vereine möglich werden, wenn sie Sicherheitsregeln brechen. Die Pyrotechnik kam laut Minister über verschiedene Wege ins Stadion. Dienstleister schmuggelten sie teils Wochen vorher hinein. Sicherheitskräfte kontrollierten nicht immer gründlich, auch aus Angst vor gewaltbereiten Gruppen. Einige Einlasskontrollen wurden von Fans überwältigt. Der Innenausschuss sprach auch über Drohnenflüge in Baden-Württemberg. Im Jahr 2024 gab es 28 Straftaten mit Drohnen, 2025 waren es 36. Viele Taten betrafen unerlaubte Fotoaufnahmen. Auch Stalking, Bedrohung und andere Straftaten kamen vor. Für 2026 zeichnet sich ein Anstieg der Drohnen-Straftaten ab. Die Polizei arbeitet seit Jahren an der Erkennung und Abwehr von Drohnen. Sie hat dafür verschiedene Geräte. Das Land hat vier Millionen Euro für neue Technik bereitgestellt. Die Polizei darf Drohnen stoppen, wenn sie eine Gefahr darstellen.
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