SymbolbildBild: Erwinkeppeler · CC BY-SA 4.0
Schule im Schloss Unterschüpf im Main-Tauber-Kreis hat seit August 2023 keine reguläre Schulleitung. Die Stellvertretende Schulleitung führt die Schule seitdem kommissarisch. Die Stelle war von 2020 bis Juli 2023 regulär besetzt.
Die Schulleitungsstelle wurde 2022 ausgeschrieben. Es kam keine Bewerbung. Seitdem gibt es keine neuen Bewerber. Die Stellvertretende Schulleitung erhält für ihre Arbeit Anrechnungsstunden und eine Zulage. Sie arbeitet zugleich an einer anderen Schule, übernimmt dort aber keine Leitungsaufgaben.
Die Landesregierung erklärt, dass bei einer Vakanz die Stellvertretung die Leitung übernehmen kann. Es gibt keine zeitliche Begrenzung für kommissarische Leitung. Die Stelle wird regelmäßig neu ausgeschrieben. Weitere Maßnahmen zur Gewinnung von Bewerbern sind Personalentwicklungsgespräche.
An der Schule im Schloss Unterschüpf ist die stellvertretende Schulleitung seit 2023 mit allen Schulleitungsaufgaben betraut.
In Baden-Württemberg sind viele Schulleitungsstellen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren frei oder kommissarisch besetzt. Zum Beispiel im Regierungsbezirk Stuttgart sind 8 Stellen für den Förderschwerpunkt Lernen frei und 8 kommissarisch besetzt. Die durchschnittliche Vakanzdauer liegt oft über 20 Monaten.
Die Kleine Anfrage stammt von der AfD-Abgeordneten Emely Knorr. Sie wollte wissen, wie die Leitung an der Schule im Schloss Unterschüpf besetzt ist. Das Kultusministerium antwortet mit Zahlen und Erklärungen. Schulleitungen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren sind wichtig für Schulorganisation und Lernen. Kommissarisch bedeutet, dass jemand die Leitung vorübergehend übernimmt, ohne offiziell angestellt zu sein. Das Verfahren soll sicherstellen, dass die Schule weiter funktioniert, auch wenn keine neue Leitung gefunden wird.