SymbolbildBild: Willy Pragher · CC BY 4.0
Baden-Württemberg fördert im Jahr 2025 verschiedene Projekte mit Zuschüssen aus dem Staatsministerium. Die Förderung betrifft Jugendnetzwerke, Ernährungssicherung, Friedensarbeit und Bürgerbeteiligung. Die Mittel kommen aus dem Einzelplan 02 des Landeshaushalts.
Das Projekt Danube Youth Organisation Network erhält 50.000 Euro für Vernetzung und Beteiligung von Jugendlichen im Donauraum. Der Verein Agrarkontakte International bekommt 140.000 Euro für Maßnahmen zur Ernährungssicherung und Klimaschutz in der Gemeinde Gitega.
Die Universität Freiburg erhält 256.504 Euro für Friedensarbeit und Versöhnung in Burundi. Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart fördert mit 325.000 Euro die Zusammenarbeit zwischen Burundi und Baden-Württemberg. Ein Projekt zur Habsburger-Geschichte bekommt 5.492 Euro.
Die Allianz für Beteiligung erhält mehrere Zuschüsse. Sie bekommt 1.067.000 Euro für ihre Geschäftsstelle und Bildungsarbeit. Außerdem fördert das Land Projekte wie Nachbarschaftsgespräche, Beratung für Bürgerinitiativen und Beteiligungstaler mit Beträgen zwischen 175.000 und 325.000 Euro. Diese Projekte sollen die Zivilgesellschaft stärken und Beteiligung vor Ort fördern.
Die Zahlungen erfolgen meist als Zuschüsse mit fester Summe. Die Förderzeiträume liegen zwischen 2023 und 2027. Das Staatsministerium ist für die Bewilligung zuständig und überwacht die Verwendung. Teilweise dürfen die Fördergelder an weitere Empfänger weitergegeben werden.
Die Angaben stammen aus einer Anfrage im Landtag Baden-Württemberg. Die Förderungen werden nach der Landeshaushaltsordnung vergeben. Das Staatsministerium verwaltet die Mittel aus dem Einzelplan 02. Die Förderprogramme unterstützen verschiedene gesellschaftliche Bereiche. Die Fördergelder werden meist als Zuschüsse ausgezahlt. Die Empfänger müssen nachweisen, dass sie das Geld richtig einsetzen. Manche Förderungen können an andere Organisationen weitergegeben werden. Bürgerbeteiligung bedeutet, dass Menschen bei Entscheidungen mitreden und mitgestalten können.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.