Die Industrie in Baden-Württemberg bekommt im August 2026 mehr Aufträge, produziert mehr und verkauft mehr. Die Zahlen kommen vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg. Die Aufträge stiegen um 3,3 Prozent im Vergleich zum August 2025. Die Produktion wuchs um 3,7 Prozent. Der Umsatz legte um 5,8 Prozent zu. Die Beschäftigtenzahl sank dagegen um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten neuen Aufträge kommen aus dem Inland. Dort stiegen die Aufträge um 11,5 Prozent. Im Ausland gingen die Aufträge leicht zurück um 0,9 Prozent. Die Industrie produziert also mehr, obwohl die Weltmarktpreise für Energie und Rohstoffe hoch sind. Die Beschäftigung steigt leicht im Vergleich zum Vormonat Juli. Trotzdem sind im August 28.200 Personen weniger in der Industrie beschäftigt als im August 2025. Der Umsatz wächst sowohl dank guter Geschäfte im Inland als auch im Ausland. Im Inland stieg der Umsatz um 4,4 Prozent. Im Ausland sogar um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt zeigt die Südwestindustrie eine stabile Erholung. Die Produktion und der Umsatz steigen, aber die Zahl der Jobs ist noch nicht wieder auf dem alten Stand.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.
Weitere Artikel werden geladen …