Baden-Württemberg meldet erstmals seit 2018 einen Rückgang bei Umsätzen im Umweltschutz. Im Jahr 2024 erreichten die Betriebe 17,5 Milliarden Euro. Im Jahr davor waren es noch 19,3 Milliarden Euro.
Die Firmen aus Produktion und Dienstleistung steigen sonst meist jedes Jahr im Umweltbereich. Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg konnten den Trend nicht stoppen. Der Rückgang 2024 betrifft fast alle Umweltbereiche.
Der Bereich Luftreinhaltung, zu dem auch Elektromobilität gehört, verlor am meisten Umsatz. Er sank um 1,4 Milliarden Euro auf 3,8 Milliarden Euro. Der größte Umweltbereich, der Klimaschutz, legte dagegen um 3 Prozent zu. Dort stieg der Umsatz auf 9,3 Milliarden Euro.
Besonders wuchs der Markt für Energieeffizienz. Der Umsatz mit Gütern und Leistungen zur Verbesserung der Energieeffizienz stieg fast um 3 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro.
Die Bedeutung des Umweltschutzes für die Wirtschaft wird am Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress in Heidelberg am 21. und 22. Oktober 2026 besprochen.
Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg erhebt regelmäßig Daten zum Umweltschutzmarkt. Die Zahlen helfen, die Entwicklung der grünen Wirtschaft zu verstehen. Umweltschutz umfasst alle Maßnahmen zum Schutz von Luft, Wasser und Klima. Unternehmen verdienen dabei mit Produkten und Dienstleistungen wie sauberer Technik oder Energiesparen Geld. Die Umsätze zeigen, wie stark die grüne Wirtschaft wächst oder schrumpft.
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