SymbolbildBild: Dktue · CC0
Das Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) an der Universität Tübingen wurde im Mai 2023 gegründet. Das Land Baden-Württemberg stellt dem Institut seitdem jährlich rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Mittel setzen sich aus Personal- und Sachmitteln zusammen.
Im Jahr 2023 erhielt das Institut 204 100 Euro für Personal und 920 200 Euro für Sachmittel. Für 2024 sind 940 500 Euro für Personal und 196 300 Euro für Sachmittel eingeplant. Investitionsmittel gibt es bisher keine. Drittmittel, also Gelder von anderen Förderern, sind dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst nicht bekannt. Ebenso gibt es keine Angaben zu Beratungsleistungen für Landesbehörden.
Das Institut arbeitet rechtlich als Teil der Universität Tübingen. Es gilt für es dieselben Regeln wie für andere wissenschaftliche Einrichtungen. Diese Regeln sichern die Unabhängigkeit und Neutralität bei Kooperationen mit externen Partnern. Angaben über Zusammenarbeit mit Vereinen oder Initiativen liegen nicht vor oder gehen nicht über die Informationen auf der Homepage hinaus.
Der Beratungs- und Bildungsbedarf des Instituts steigt weiterhin. Das Institut meldet, dass sich der Trend von mehr Anfragen auch im Jahr 2026 fortsetzt. Die Landesregierung bewertet den Erfolg des Instituts über unabhängige Prüfungen. Das Ministerium selbst führt keine eigene Bewertung durch.
Andere wissenschaftliche Einrichtungen mit gesellschafts- oder sicherheitspolitischem Forschungsauftrag werden aktuell nicht durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert. Es gibt keine Ressortforschungsinstitute in diesem Bereich im Geschäftsbereich des Ministeriums.
Das Institut für Rechtsextremismusforschung ist ein Teil der Universität Tübingen. Es untersucht rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft. Landesmittel sind Geld vom Land, das dauerhaft für die Arbeit des Instituts bereitgestellt wird. Drittmittel sind Gelder von anderen Organisationen oder Förderern. Die Unabhängigkeit von Forschung bedeutet, dass Wissenschaftler frei und ohne politischen Einfluss arbeiten sollen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt die Universität bei der Finanzierung, bewertet aber die Forschung nicht selbst.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.