SymbolbildBild: Andreas Eichler · CC BY-SA 4.0
Die Wälder in Baden-Württemberg sind heute deutlich stärker geschädigt als noch vor 20 Jahren. Das zeigen die aktuellen Waldzustandsberichte des Landes. Besonders in den Jahren mit extremer Hitze und Trockenheit seit 2018 haben die Schäden zugenommen. Der Anteil abgestorbener Bäume ist in allen Regionen gestiegen und bleibt auch in feuchteren Jahren hoch. Die mittleren Nadel- und Blattverluste sind seit den 2000er Jahren deutlich höher als in den 1980er und 1990er Jahren.
Die Schäden an den Bäumen entstehen vor allem durch Hitze, Trockenheit und Schädlinge. In Jahren mit viel Regen können sich die Bäume etwas erholen. Viele Schäden werden aber erst im Folgejahr sichtbar. Besonders betroffen sind Nadelbäume wie die Fichte. Auch die Zahl der abgestorbenen Bäume hat zugenommen. Das ist für langlebige Bäume ein ungewöhnlich hoher Wert.
Die Landesregierung will die Wälder mit neuen Baumarten und mehr Pflege an das Klima anpassen. Auch die Förderung für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer soll weiter ausgebaut werden. Der nächste Waldzustandsbericht erscheint am 11. November 2026.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.