SymbolbildBild: Willy Pragher · CC BY 4.0
Baden-Württemberg hatte Ende Juli 2026 rund 2,52 Millionen Hektoliter Wein auf Lager. Das meldet das Statistische Landesamt. Dieser Wein lag bei den Erzeugern und beim Handel im Land. Die Menge ist um 115.000 Hektoliter kleiner als im Jahr davor.
Weil der Bestand kleiner wird, ist weniger Wein in den Kellern als sonst üblich. In den letzten zehn Jahren lag der Durchschnitt bei 2,67 Millionen Hektolitern. Das bedeutet, der Vorrat ist jetzt 5,8 Prozent niedriger als im Durchschnitt der vergangenen Jahre.
62,1 Prozent des Weins sind Rotwein. Weißwein macht 37,9 Prozent aus. Fast der ganze Wein kommt aus der Europäischen Union. Nur 0,1 Prozent stammen aus Ländern außerhalb der EU. Aus Deutschland kommt fast 93 Prozent des Weins.
Die meisten Weine sind besondere Qualitätsweine. Über 90 Prozent sind Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung. Das bedeutet, diese Weine kommen aus bestimmten Anbaugebieten und haben besondere Merkmale. 1,9 Prozent sind Landweine mit geschützter geografischer Angabe. Der Rest sind Weine ohne spezielle Herkunftsangabe.
Fast 88 Prozent des Weins lagern direkt bei den Winzern, in Kellern und Lagerräumen von Weingütern oder Genossenschaften. Nur etwas mehr als 12 Prozent sind beim Großhandel oder im Weinhandel auf Lager.